Italien Giorgio Napolitano hat die Parteien zum Kampf gegen Korruption aufgerufen und der Papst hat ein VATILEAKS

Ein Bild von einem Bild, ein Spiegel?

Ehrlich, wie der Papst? ¦ ?tspaP red eiw ,hcilrhE

Italiens Präsident ruft Parteien zum Kampf gegen Korruption auf

Hat die Parteien zum Kampf gegen Korruption aufgerufen: Italiens Staatsprädident Giorgio Napolitano
(Archiv) (Bild: Keystone)

Mehr Moral und Transparenz bei der Verwaltung der politischen Gruppierungen seien dringend notwendig, warnte Napolitano.

Es sei eine Verantwortung der Parteien dafür zu sorgen, dass mit mehr Ethik die Politik wieder eine entscheidende Rolle in Italien spielen könne, sagte der Präsident, wie italienische Medien am Sonntag berichteten. Zugleich appellierte Napolitano an die Parteien, Verfassungsreformen über die Bühne zu bringen, die das Land dringend benötige.

Veruntreuung von Geldern

Mehrere Korruptionsskandale hatten zuletzt die italienischen Parteien erschüttert. Für Aufsehen sorgte der Fall des Senators der Demokratischen Partei (PD), Luigi Lusi, dem ehemaligen Schatzmeister der italienischen Zentrumspartei „Margherita“, der Veruntreuung von Parteigeldern zugegeben hat.

Lusi belastet die Spitze seiner Partei, die seiner Ansicht nach über die Geldentwendung informiert war. Er habe in Übereinstimmung mit Führungsmitgliedern gehandelt, sagte Lusi vor den Ermittlern.

13 Millionen Euro soll der Senator aus den Parteikassen abgezweigt haben. 2007 ging die „Margherita“ in der Demokratischen Partei auf. Lusi wurde inzwischen aus der PD ausgeschlossen.

Illegale Parteienfinanzierung

Auch Angelo Giammario, Mitglied des lombardischen Regionalrats, ist wegen mutmasslicher Korruption und illegaler Parteienfinanzierung ins Visier der Ermittler geraten. Das Büro des Politikers der Partei „Volk der Freiheit“ (PdL/Popolo della Libertà) um Ex-Premier Silvio Berlusconi wurde durchsucht.

Vor zwei Wochen hatte die Staatsanwaltschaft bereits eine Untersuchung gegen den Präsidenten des lombardischen Regionalrats, Davide Boni, einen Spitzenpolitiker der Oppositionspartei Lega Nord, wegen Korruption aufgenommen. (sda)  Quelle

Diese “ Italiener „, die bräuchten einfach noch ein paar mehr ehrliche Schweizer Gardisten (siehe aktuelle Weltwoche («An die geliebten Söhne Eidgenossen»)

Für Touristen sind sie – wie Toblerone und Swatch – Symbole für Schweizer Qualität. Doch ihre Wurzeln reichen ein halbes Jahrtausend zurück. Erstmals werden nun in Rom «Gründungsdokumente» der Schweizergarde präsentiert. Die Weltwoche erhielt eine Abschrift davon. (Artikel in der Weltwoche.ch von Urs Gehriger)

Das Dokument liegt wie eine Reliquie unter Glas in einem verdunkelten Saal. «Dilectis filiis» ist im Spotlicht zu entziffern und: «Den geliebten Söhnen Eidgenossen Oberalemanniens, Gruss euch und apostolischen Segen».

denn:

Im Vatikan ist au auch wieder nach aussen hin einiges los:

Vatikan auf der Suche nach Geheimnisverräter

Der Vatikan sucht nach einem Geheimnisverräter. Papst Benedikt XVI. hat daher interne Ermittlungen gegen den Unbekannten eingeleitet.

Rom. Angesichts eines Skandals um enthüllte Geheimdokumente und Berichte über interne Machtkämpfe und Missmanagement im Vatikan hat Papst Benedikt XVI. interne Ermittlungen eingeleitet. Der Substitut des Vatikanischen Staatssekretariats, Erzbischof Giovanni Angelo Becciu, erklärte am Sonnabend in der Papstzeitschrift „L’Osservatore Romano“, der Vatikan werde alle Mittel einsetzen, um die „unloyalen“ und „feigen“ für die Veröffentlichung der internen Dokumente Verantwortlichen zu bestrafen. Benedikt habe eine Sonderkommission eingerichtet, die Licht in den Skandal bringen solle. Der Vatikan versucht derzeit, auf die „Weiße Liste“ jener Staaten zu gelangen, die hart gegen Steuerbetrug vorgehen.

In den vergangenen Monaten waren aus dem Vatikan immer wieder vertrauliche Dokumente an die Medien durchgesickert. So wurden etwa interne Informationen über ein angebliches Mordkomplott gegen den Papst und das Finanzgebaren der Vatikanbank IOR bekannt. Der Vatikan hatte die Veröffentlichungen als „Vatileaks“ scharf kritisiert – in Anspielung auf die Öffentlichmachung geheimer US-Botschaftsdepeschen auf der Enthüllungsplattform Wikileaks. Italienische Medien hatten über einen Machtkampf innerhalb der Spitze der Kurie spekuliert.

Im Gespräch mit dem „Osservatore Romano“ warf Erzbischof Angelo Becciu vom Staatssekretariat den Verantwortlichen für die Weitergabe der Informationen „Unredlichkeit“ und „gemeine Feigheit“ vor. Sie hätten ihre „privilegierte Stellung“ ausgenutzt, um Dokumente publik zu machen, deren „Vertraulichkeit zu respektieren sie verpflichtet waren“. Dadurch sei in der Öffentlichkeit ein Bild der Römischen Kurie entstanden, das nicht der Realität entspreche.

„Es ist zu wünschen, dass sich die Basis unserer Arbeit wieder neu schaffen lasse: das gegenseitige Vertrauen“, sagte Becciu. Dies setze jedoch „Seriosität, Loyalität, Korrektheit“ voraus. Trotz des Schmerzes, die ihm diese Angelegenheit bereite, habe der Papst alle ermutigt, „nach vorn zu schauen“, sagte der Erzbischof. Es stimme übrigens nicht, dass die Mitarbeiter nur an „Karriere und Komplotte“ dächten: „Die Wirklichkeit ist von diesen Vorurteilen weit entfernt.“ (abendblatt.de/dpa/dapd)

Quelle

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