Bargeldbezug problematisch. Zypern. Schweiz. Frankreich. Italien. Spanien. Schweden.

Bargeldbezug problematisch

Aufgrund der Tatsache, dass das Gros des Geldumlaufs mittels Buchgeld (Giralgeld) und nicht mittels Realgeld (seit der Aufhebung des Goldstandards 8.1971 produzieren Banken vermehrt sog. „Luftgeld„) abgewickelt wird, lassen sich einige Banken und auch Politiker einiges einfallen, um – so ist zu vermuten – auch diese Problematik weiterhin verschleiert zu halten.

Eine ATM Machine! Ist doch süss, der kleine werfende Engel (lat. coniectis paulo angelus), die Engelin ( lat. angela ), Quelle: Das Bild ist sinnigerweise von Goldreporter.de, geworfen wird Papier-Geld, dazu ein  Artikel zu Luftgeld

Eine Schweizer Zeitung schrieb am 29.08.2012:
Schweizer Banken beschränken Bargeld-Bezug dramatisch. Kommen reiche Deutsche nicht mehr an ihr Geld? 
Können Deutsche nicht mehr frei über ihr Geld in der Schweiz verfügen?

Die deutsche SPD ist besorgt wegen «Abschleichern», die in der Schweiz gebunkertes Schwarzgeld abziehen, bevor die Steuer zuschlägt. Aber: Können Deutsche in der Schweiz ihr Geld überhaupt noch abheben?

Der Streit über das Steuerabkommen und die Folgen. Die Akteure werden immer hektischer.

Ein deutscher UBS-Kunde, der in der Schweiz lebt, will rund 100’000 Franken bar abheben.

Geht leider nicht, sagt sein Kundenberater.

Können Deutsche nicht mehr frei über ihr Geld in der Schweiz verfügen?

Die UBS will diesen Vorgang, der kein Einzelfall ist, auf Anfrage partout nicht bestätigen. UBS-Sprecher Samuel Brandner sagt aber: «Die UBS hat eine Reihe von Massnahmen umgesetzt, um der Umgehung der Abgeltungssteuer vorzubeugen. Dazu zählt ein Verfahren, das den Rückzug von grossen Cash-Positionen behindert.»

Wo die Limiten dieser Positionen liegen, bleibt geheim. Gemäss Brandner habe die UBS bereits im Herbst 2010 eine sehr restriktive Regelung festgelegt, die den unsachgemässen Transfer von Positionen nach Singapur (und weiteren Märkten) unterbindet.

Auf jeden Fall «Abschleicher» verhindern – also den Transfer von unversteuertem Geld – will auch die Credit Suisse. CS-Sprecher Marc Dosch: «Bargeldbezüge und Überweisungen sind bei uns klar geregelt – weitere Details kann ich nicht nennen.» Kunden könnten sich ja an ihren CS-Berater wenden.

ZKB will keine Limiten kommunizieren

Die Restriktionen gibt es teilweise bereits seit einem Jahr. Und die Zürcher Kantonalbank (ZKB) betont, dass sie bis zum Inkraftreten der Abgeltungssteuer mit Deutschland bestehen bleiben. Das heisst: Lässt die deutsche SPD im Herbst das Abkommen tatsächlich scheitern, können Deutsche höhere Bargeldbezüge in der Schweiz auch nächstes Jahr vergessen. Welche Beträge sie derzeit tatsächlich noch bar abheben können, bleibt unklar. Es heisst, im Einzelfall maximal 30’000,- Franken, bei der UBS bis zu 100’000,- Franken im Jahr.

Auch die ZKB sagt nur: «Der Gesamtbetrag, der von Kunden mit Domizil Deutschland bis 30.Juni in bar abgehoben werden darf, ist streng limitiert.» ZKB-Sprecher Thomas Pfenninger: «Um allfälligen Umgehungsversuchen keinen Vorschub zu leisten, verzichten wir darauf, die entsprechenden Limiten zu kommunizieren.» Sowieso müssten Bar-Transaktionen nachvollziehbar sein – die Gründe würden dokumentiert. Ziel sei es, die bilateral vereinbarten Abkommen in Steuersachen mit Deutschland, Grossbritannien und Österreich nicht zu gefährden.

Rebeca Garcia, Sprecherin der Schweizerischen Bankiervereinigung, betont, Kunden könnten grundsätzlich frei über ihr Geld verfügen. Der Papertrail – also die Spur der Transfers – müsse aber auch wegen des Geldwäschereigesetzes offengelegt werden. Die Banken hätten sich dazu verpflichtet, keine aktive Beihilfe zum «Abschleichen» zu leisten. Es sei eher komisch, dass Kunden auf grossen Barbezügen bestehen, auch wenn die Bankberater anbieten, das Geld anstandslos elektronisch zu überweisen.

Quellenangabe siehe nachfolgend

Frankreich

Ein neuer Plan der französischen Regierung sieht vor, dass ab 2014 Bargeldzahlungen über 1000 Euro verboten werden.

Wie nicht anders zu erwarten, wird dieser Eingriff in die Geldfreiheit der Bürger wieder mit dem „Kampf gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung“ gerechtfertigt. Außerdem soll der Umlauf von 500-Euro-Scheinen limitiert werden. Schon jetzt sind die 500-Euro-Noten in Frankreich Mangelware, bei Banken kaum erhältlich und in Geschäften werden sie nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptiert.

Das Bargeldverbot ist ein lang gehegter Traum mancher EU-Politiker und der Finanzelite. In einer bargeldlosen Gesellschaft hätten die Machthaber unbegrenzte Kontrolle über das FinanzVerhalten und über einen grossen Teil des Lebens „ihrer“ Bürger. Es sollte uns nicht überraschen, wenn das Beispiel Frankreichs bald auch in der gesamten Euro-Zone Schule macht.

Mit dem Schritt würde Frankreich dem Beispiel Italiens folgen, wo Ministerpräsident Mario Monti die Bargeldgrenze bereits im Dezember 2011 als eine seiner ersten Amtshandlungen von 2500 auf 1000 Euro herabsetzte. Die ebenfalls klamme spanische Regierung führte im April 2012 eine Verbotsgrenze in Höhe von 2.500 neu ein.

In Schweden fordert eine Lobby aus Behörden, Unternehmen und Dienstleistungsgewerkschaften sogar ein komplettes Verbot von Bargeldzahlungen, das stufenweise eingeführt werden soll. Zu den bekanntesten Vertretern dieser Forderung zählt Carin Götblad, die Regierungskoordinatorin gegen häusliche Gewalt und ehemalige Polizeichefin von Stockholm. Für die Politikerin, die mit einem Foto Schlagzeilen machte, auf dem sie einen fahrenden Händler mit einer Kreditkarte bezahlen will, sind Scheine und Münzen das „Blut im Kreislauf des Verbrechens“. Funktionäre der Bank- und Handelsgewerkschaft plädieren vor allem mit einer ihrer Zählung nach steigenden Zahl von Überfällen und der Sicherheit von Kassierern und Verkäufern.

Widerstand gegen ein Verbot von Bargeld gibt es entgegen der Gewerkschaftsschilderung nicht nur bei „alten Leuten“, die vor lauter Gewohnheit nicht mehr wissen, was gut für sie ist, sondern auch bei kleinen Ladeninhabern und Bürgern, die eine staatliche Totalüberwachung fürchten.

Patrick Henningsen vom Centre for Research on Globalization (CRG) formuliert diese Befürchtungen wie folgt:

Die halb unregulierte Geldwirtschaft und die Schwarzen Märkte zu beseitigen, um die Besteuerung zu maximieren und die Märkte vollständig zu kontrollieren, ist seit Langem der Traum von Kollektivisten und technokratischen Eliten. Wenn die bargeldlose Gesellschaft eingeläutet wird, haben sie nahezu vollständige Kontrolle über die Leben der einzelnen Individuen.

Quellenangabe siehe nachfolgend

Quellen:

Können Deutsche nicht mehr frei über ihr Geld in der Schweiz verfügen? Publiziert in der Schweizer Zeitung „Blick“: 29.08.2012

Frankreich, Italien, Spanien, Schweden nach folgender Quelle:

http://www.heise.de/tp/artikel/38/38586/1.html

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Prof. Bernd Senf Bankgeheimnis Geldschöpfung -­ Monetative als Lösung? (3) (Video)

Prof. Bernd Senf Bankgeheimnis Geldschöpfung -­ Monetative als Lösung? (3) (Video).

Italien Giorgio Napolitano hat die Parteien zum Kampf gegen Korruption aufgerufen und der Papst hat ein VATILEAKS

Ein Bild von einem Bild, ein Spiegel?

Ehrlich, wie der Papst? ¦ ?tspaP red eiw ,hcilrhE

Italiens Präsident ruft Parteien zum Kampf gegen Korruption auf

Hat die Parteien zum Kampf gegen Korruption aufgerufen: Italiens Staatsprädident Giorgio Napolitano
(Archiv) (Bild: Keystone)

Mehr Moral und Transparenz bei der Verwaltung der politischen Gruppierungen seien dringend notwendig, warnte Napolitano.

Es sei eine Verantwortung der Parteien dafür zu sorgen, dass mit mehr Ethik die Politik wieder eine entscheidende Rolle in Italien spielen könne, sagte der Präsident, wie italienische Medien am Sonntag berichteten. Zugleich appellierte Napolitano an die Parteien, Verfassungsreformen über die Bühne zu bringen, die das Land dringend benötige.

Veruntreuung von Geldern

Mehrere Korruptionsskandale hatten zuletzt die italienischen Parteien erschüttert. Für Aufsehen sorgte der Fall des Senators der Demokratischen Partei (PD), Luigi Lusi, dem ehemaligen Schatzmeister der italienischen Zentrumspartei „Margherita“, der Veruntreuung von Parteigeldern zugegeben hat.

Lusi belastet die Spitze seiner Partei, die seiner Ansicht nach über die Geldentwendung informiert war. Er habe in Übereinstimmung mit Führungsmitgliedern gehandelt, sagte Lusi vor den Ermittlern.

13 Millionen Euro soll der Senator aus den Parteikassen abgezweigt haben. 2007 ging die „Margherita“ in der Demokratischen Partei auf. Lusi wurde inzwischen aus der PD ausgeschlossen.

Illegale Parteienfinanzierung

Auch Angelo Giammario, Mitglied des lombardischen Regionalrats, ist wegen mutmasslicher Korruption und illegaler Parteienfinanzierung ins Visier der Ermittler geraten. Das Büro des Politikers der Partei „Volk der Freiheit“ (PdL/Popolo della Libertà) um Ex-Premier Silvio Berlusconi wurde durchsucht.

Vor zwei Wochen hatte die Staatsanwaltschaft bereits eine Untersuchung gegen den Präsidenten des lombardischen Regionalrats, Davide Boni, einen Spitzenpolitiker der Oppositionspartei Lega Nord, wegen Korruption aufgenommen. (sda)  Quelle

Diese “ Italiener „, die bräuchten einfach noch ein paar mehr ehrliche Schweizer Gardisten (siehe aktuelle Weltwoche («An die geliebten Söhne Eidgenossen»)

Für Touristen sind sie – wie Toblerone und Swatch – Symbole für Schweizer Qualität. Doch ihre Wurzeln reichen ein halbes Jahrtausend zurück. Erstmals werden nun in Rom «Gründungsdokumente» der Schweizergarde präsentiert. Die Weltwoche erhielt eine Abschrift davon. (Artikel in der Weltwoche.ch von Urs Gehriger)

Das Dokument liegt wie eine Reliquie unter Glas in einem verdunkelten Saal. «Dilectis filiis» ist im Spotlicht zu entziffern und: «Den geliebten Söhnen Eidgenossen Oberalemanniens, Gruss euch und apostolischen Segen».

denn:

Im Vatikan ist au auch wieder nach aussen hin einiges los:

Vatikan auf der Suche nach Geheimnisverräter

Der Vatikan sucht nach einem Geheimnisverräter. Papst Benedikt XVI. hat daher interne Ermittlungen gegen den Unbekannten eingeleitet.

Rom. Angesichts eines Skandals um enthüllte Geheimdokumente und Berichte über interne Machtkämpfe und Missmanagement im Vatikan hat Papst Benedikt XVI. interne Ermittlungen eingeleitet. Der Substitut des Vatikanischen Staatssekretariats, Erzbischof Giovanni Angelo Becciu, erklärte am Sonnabend in der Papstzeitschrift „L’Osservatore Romano“, der Vatikan werde alle Mittel einsetzen, um die „unloyalen“ und „feigen“ für die Veröffentlichung der internen Dokumente Verantwortlichen zu bestrafen. Benedikt habe eine Sonderkommission eingerichtet, die Licht in den Skandal bringen solle. Der Vatikan versucht derzeit, auf die „Weiße Liste“ jener Staaten zu gelangen, die hart gegen Steuerbetrug vorgehen.

In den vergangenen Monaten waren aus dem Vatikan immer wieder vertrauliche Dokumente an die Medien durchgesickert. So wurden etwa interne Informationen über ein angebliches Mordkomplott gegen den Papst und das Finanzgebaren der Vatikanbank IOR bekannt. Der Vatikan hatte die Veröffentlichungen als „Vatileaks“ scharf kritisiert – in Anspielung auf die Öffentlichmachung geheimer US-Botschaftsdepeschen auf der Enthüllungsplattform Wikileaks. Italienische Medien hatten über einen Machtkampf innerhalb der Spitze der Kurie spekuliert.

Im Gespräch mit dem „Osservatore Romano“ warf Erzbischof Angelo Becciu vom Staatssekretariat den Verantwortlichen für die Weitergabe der Informationen „Unredlichkeit“ und „gemeine Feigheit“ vor. Sie hätten ihre „privilegierte Stellung“ ausgenutzt, um Dokumente publik zu machen, deren „Vertraulichkeit zu respektieren sie verpflichtet waren“. Dadurch sei in der Öffentlichkeit ein Bild der Römischen Kurie entstanden, das nicht der Realität entspreche.

„Es ist zu wünschen, dass sich die Basis unserer Arbeit wieder neu schaffen lasse: das gegenseitige Vertrauen“, sagte Becciu. Dies setze jedoch „Seriosität, Loyalität, Korrektheit“ voraus. Trotz des Schmerzes, die ihm diese Angelegenheit bereite, habe der Papst alle ermutigt, „nach vorn zu schauen“, sagte der Erzbischof. Es stimme übrigens nicht, dass die Mitarbeiter nur an „Karriere und Komplotte“ dächten: „Die Wirklichkeit ist von diesen Vorurteilen weit entfernt.“ (abendblatt.de/dpa/dapd)

Quelle

Für 2013 erwartet eine Schweiz. Grossbank 1,9 Prozent Wachstum des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP) im Jahr 2012 0,9 Prozent

Auch UBS prognostiziert stärkeres Wachstum des BIP für die Schweiz

Die UBS erhöht ihre BIP-Prognose (Archiv) (Bild: Keystone)

Die Ökonomen der UBS haben ihre Prognose für das Wachstum des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP) im Jahr 2012 von 0,4 auf 0,9 Prozent erhöht. Für 2013 erwarten sie neu 1,9 statt 1,6 Prozent, wie die Grossbank am Freitag bekanntgab.

Die Verbesserung der Prognose für das laufende Jahr hängt gemäss den UBS-Ökonomen in erster Linie mit den jüngsten Entwicklungen an den internationalen Finanzmärkten zusammen. Deren Stabilisierung habe das Risiko eines unkontrollierten Abschwungs in grösseren Teilen der Eurozone vermindert. Damit habe ein negativer Faktor für die Schweizer Wirtschaft an Gewicht verloren.

Die UBS schätzt die Entwicklung der meisten Länder des europäischen Wirtschaftsraumes etwas positiver ein. So sieht die Grossbank für die Eurozone im Jahr 2012 zwar weiterhin einen BIP-Rückgang, er dürfte mit -0,4 Prozent jedoch geringer ausfallen als wie bisher geschätzt mit -0,7 Prozent.

Auch Seco, SNB und Bak Basel optimistischer für 2012

Bereits am Donnerstag hatte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) seine Wachstumsprognose für das Schweizer BIP im Jahr 2012 von 0,5 auf 0,8 Prozent erhöht. Für das Jahr 2013 rechnen die Ökonomen des Bundes neu allerdings mit einem leicht geringeren BIP-Wachstum von 1,8 statt der bisher erwarteten 1,9 Prozent.

Ebenfalls am Donnerstag hatte die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihre Prognose für das BIP-Wachstum im laufenden Jahr von 0,5 auf gegen 1 Prozent gehoben.

Das Konjunkturforschungsinstitut Bak Basel hatte seine BIP-Prognose für 2012 in der vergangenen Woche von 0,4 auf 0,7 Prozent aufgebessert. Ihre Prognose für das Jahr 2013 beliessen die Konjunkturforscher von Bak Basel bei 1,7 Prozent. (sda) Quelle

 

Kommentar dazu:

2013 dürfte längst klar geworden sein, dass das noch aktuelle „Zinseszins- und LuftgeldSystem“, sich so nicht mehr länger halten kann, demzufolge diese prognostizierten BIP Wachstumszahlen Makulatur geworden sind.

Ionen? Es geht hier nicht um die Grundlagen der SchulChemie, denn – Verzeihung, bei solch schmunzligen Nachrichten, entstehen manchmals Wortspiele – nach den neulichen Sonneneruptionen kommt nun die verstärkte Welle der Fehlinformationen?