Die Politik des Gelddruckens. Der Geldregen habe keine Auswirkungen auf die Inflationsrate? Man beachte den Oelpreis!

Der Geldregen habe keine Auswirkungen auf die Inflationsrate?

Das ist ein weiteres Märchen der aktuellen Finanzzeiten! Aehnlich irreal, wie, dass permanentes Wachstum möglich sei.

Sehen wir uns das genauer an, aktuell anhand des Oelpreises!

… Aus allen Himmelsrichtungen regnet es also Geld auf die Finanzmärkte. Dabei wird stets beteuert, dass dies keine Auswirkungen auf die Inflationsrate habe, denn das Geld gelange ja nicht in die Realwirtschaft, sondern zirkuliere bisher fast ausschließlich an den Finanzmärkten. Doch die Rohstoffmärkte sind einer der wenigen Transmissionsmechanismen, über die die Liquidität direkt an den Endverbraucher gelangt. Denn mit dem Geld spekulieren Banken, Hedgefonds und andere Großanleger auf steigende Kurse. Abzulesen ist dies beispielsweise an den Positionen am Terminmarkt. Derzeit überwiegen dort die Kontrakte, die auf steigende Brent-Preise spekulieren, in einem Ausmaß wie selten zuvor.

Das wiederum treibt die Notierungen für das Öl nach oben. Während eine solche Entwicklung an den Aktienmärkten beispielsweise keine Auswirkungen auf die Realwirtschaft hat, gilt das eben bei Rohstoffen nicht. Steigt der Preis für Rohöl an den Börsen, dann steigt er auch im Handel, und das wirkt sich mehr oder weniger direkt auf die Preise an den Zapfsäulen aus.

Gerne mehr dazu? Quelle Geldflut der Notenbanken löst Ölpreis-Inflation aus